Warum sind Spenden für ein Tierheim so wichtig?
Spenden sichern Tierheimen die dringend benötigten Mittel für Unterbringung, Futter und Tierarztkosten - denn Schutzgebühren und Vereinsbeiträge allein reichen selten aus. Ob Geld-, Sach- oder Zweckspende: Jeder Beitrag hilft Tieren in Not unmittelbar.
Wer an Tierschutz denkt, denkt zunächst an Hunde und Katzen hinter Gittern - nicht an Finanzen. Doch hinter jedem geretteten Tier steckt ein Tierheim, das Futter, Unterbringung und Tierarztkosten bezahlen muss, oft für hunderte Tiere gleichzeitig. Schutzgebühren decken diese Kosten meist nur zum Teil - deshalb sind Spenden für die meisten Tierheime überlebenswichtig.
Warum Tierheime auf Spenden angewiesen sind
Ein einzelnes Haustier zu Hause kostet überschaubar Geld. Ein Tierheim dagegen versorgt gleichzeitig Dutzende bis hunderte Tiere, darunter viele alte, kranke oder verwahrloste Fundtiere mit hohen Behandlungskosten. Drei Kostenblöcke wiegen dabei besonders schwer: die Unterbringung, das tägliche Futter für alle Tierarten sowie die laufenden Tierarztkosten. Selbst wenn alle Helfer ehrenamtlich arbeiten, entstehen so schnell hohe fünfstellige Summen im Jahr.
Wie sich Tierheime finanzieren
Ein Teil der Tierheime wird von der Kommune getragen und erhält Zuschüsse aus der Gemeindekasse. Die meisten Häuser werden jedoch von gemeinnützigen Tierschutzvereinen betrieben, die zusätzliche Einnahmen brauchen: die Schutzgebühr bei der Vermittlung, eine Gebühr für Fundtiere sowie Mitgliedsbeiträge. Diese Einnahmen reichen aber selten aus - die Lücke schließen private Spenden.
Diese Spendenarten gibt es
Tierfreunde können den Tierschutz auf unterschiedliche Weise unterstützen. Die Übersicht zeigt die gängigsten Spendenarten.
| Spendenart | Was Sie spenden | Besonderheit |
|---|---|---|
| Geldspende | Ein frei wählbarer Betrag | Flexibel einsetzbar, deckt akute Kosten wie Tierarztrechnungen |
| Sachspende | Futter, Decken, Näpfe, Spielzeug | Vorher beim Tierheim erfragen, was aktuell gebraucht wird |
| Zweckspende | Geld für ein bestimmtes Tier oder Projekt | Verwendung ist zweckgebunden vereinbart |
| Testamentsspende | Vermögen oder Erbteil | Sichert die Arbeit des Tierheims über den eigenen Tod hinaus |
Bei Sachspenden lohnt sich vorab ein Anruf: Manche Häuser haben volle Lager an Decken, brauchen aber dringend ein bestimmtes Futter.
Tipp aus der Redaktion
Fragen Sie vor einer Sachspende gezielt nach, was gerade gebraucht wird - viele Tierheime veröffentlichen Wunschlisten auf ihrer Website oder bei Facebook. Bei Geldspenden kommt eine Überweisung mit Verwendungszweck wie "Futterspende" gezielt dort an, wo sie am meisten hilft. Heben Sie den Kontoauszug für die Steuererklärung auf.
So engagieren Sie sich weiter für den Tierschutz
Häufige Fragen zum Spenden im Tierschutz
Die meisten Tierheime nehmen Spenden per Überweisung auf ihr Vereinskonto entgegen, oft auch per PayPal. Die Kontodaten stehen meist im Impressum oder auf der Spendenseite des Tierheims.
Gefragt sind vor allem Futter, Decken, Handtücher und Reinigungsmittel. Was aktuell fehlt, ist von Tierheim zu Tierheim unterschiedlich - ein kurzer Anruf vor der Spende lohnt sich.
Spenden an einen gemeinnützig anerkannten Tierschutzverein lassen sich als Sonderausgaben absetzen. Bis 300 Euro genügt der Kontoauszug, sonst stellt der Verein eine Spendenquittung aus.
Bei einer Zweckspende legen Sie fest, wofür Ihr Geld verwendet wird, etwa für ein Tier oder ein Projekt wie ein neues Katzenhaus. Das Tierheim ist an diese Zweckbindung gebunden.
Wer ein Tierheim testamentarisch bedenken möchte, kann es als Erben einsetzen oder mit einem Vermächtnis berücksichtigen. Am besten spricht man vorab mit dem Verein und lässt sich rechtlich beraten.
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Ob Spende, Ehrenamt oder ein neues Zuhause für ein Tier: Finden Sie das passende Tierheim in Ihrer Region und nehmen Sie direkt Kontakt auf.
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