Hundepension

Als bester Freund des Menschen und treuer Begleiter möchte ein Hund stets bei seiner Familie sein. Auch auf Reisen erweist sich der Vierbeiner so als treuer Gefährte, der gerne mit Frauchen oder Herrchen unterwegs ist. Leider lässt sich dies aber nicht immer realisieren, so dass eine adäquate Betreuung für den Hund her muss. Dies ist auch dann der Fall, wenn man sich aus gesundheitlichen Gründen kurzzeitig nicht um das Tier kümmern kann. Anlass dazu kann beispielsweise ein Krankenhausaufenthalt geben. In solchen Situationen ist es gut, wenn man jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der sich um den Hund kümmert. Alternativ bietet sich die Unterbringung in einer Hundepension an.

Die richtige Hundepension finden

Wenn der geliebte Vierbeiner anderweitig untergebracht werden muss, ist dies für Mensch und Tier eine belastende Situation. Frauchen oder Herrchen muss aber zuweilen einsehen, dass es nicht anders geht. Dann ist es gut zu wissen, dass der Hund in guten Händen ist und alles bekommt, was er braucht. Dies beginnt bei der Fütterung geht über den täglichen Auslauf und reicht bis hin zum Spielen und Schmusen. Der Vierbeiner soll sich während seiner Unterbringung in der Hundepension möglichst wohlfühlen. Dass die Trennung von der geliebten Familie einen gewissen Schmerz hervorruft, lässt sich zwar nicht vermeiden, doch eine liebevolle und kompetente Betreuung macht dies zumindest teilweise wieder wett. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man die richtige Hundepension findet, in deren Obhut man seinen geliebten Hund getrost geben kann. Eine sichere Schritt-für-Schritt-Anleitung kann es zwar nicht geben, aber es erweist sich immer wieder als sinnvoll, die folgenden Punkte zu beachten:

  • Hundehalter sollten sich zunächst in der Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis nach empfehlenswerten Hundepensionen umhören. Nicht selten können andere Hundehalter hier nützliche Adressen liefern.
  • Eine Online-Recherche inklusive im Internet verfügbarer Erfahrungsberichte kann ebenfalls weiterhelfen, sich einen Überblick über die in Betracht kommenden Hundepensionen zu verschaffen.
  • Im Vorfeld sollte man der Hundepension einen unverbindlichen Besuch abstatten und sich so ein eigenes Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen sowie das Personal kennenlernen. Recht schnell stellt sich ein Bauchgefühl ein, auf das man sich verlassen sollte.
  • Bevor die längere Betreuung beginnt, ist es auch ratsam, dem Hund und den Hundebetreuern die Gelegenheit zu geben, sich kennenzulernen. Zu diesem Zweck kann man den Hund testweise mal für ein paar Stunden in der Hundepension abgeben.
  • Es kann ebenfalls sinnvoll sein, sich nach den Qualifikationen und Kenntnissen der Hundebetreuer zu erkundigen. Arbeiten ausgebildete Tierpfleger oder Tierarzthelfer in der Hundepension? Welche Erfahrungen sind beispielsweise mit kranken oder alten Hunden vorhanden?

Die Suche nach der richtigen Hundepension kann eine Wissenschaft für sich sein. Es ist aus diesem Grund dringend anzuraten, das Thema frühzeitig anzugehen, um am Ende nicht aus der Not heraus die erstbeste Hundepension wählen zu müssen.

Das Tierheim als Alternative zur privaten Hundepension

Vielerorts ist es mitunter sehr schwierig, den geliebten Vierbeiner in einer Hundepension unterzubringen. Wenige verfügbare Plätze, die bereits lange im Voraus ausgebucht sind, und auch hohe Kosten können das Ganze sehr schwierig gestalten. Dann kann es sinnvoll sein, sich ans örtliche Tierheim zu wenden. Selbstverständlich muss man seinen Hund nicht direkt abgeben, nur weil man verreist oder kurzzeitig ins Krankenhaus muss, das Tierheim kann aber dennoch die richtige Adresse sein. Der örtliche Tierschutz kennt vielleicht noch weitere Adressen und kann so den Kontakt zu einer geeigneten Hundepension herstellen. Ansonsten halten viele Tierheime auch Pensionsplätze bereit und nehmen Hunde zeitweise auf, bis Herrchen oder Frauchen wieder da ist.

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