Tierheime in Niedersachsen

Niedersachsen steht für viele Menschen vor allem für Küstentourismus und Landwirtschaft, so dass man hier vor allem Nutztiere erwartet. Die gibt es in Niedersachsen tatsächlich in großer Zahl, obgleich die Tiere in den Tierheimen einen anderen Eindruck erwecken könnten. Dass Nutztiere wie Rinder, Schafe oder Hühner für gewöhnlich nicht im Tierheim landen, liegt allerdings in der Natur der Sache, schließlich dienen sie in der Landwirtschaft der Fleischgewinnung. Im Gegensatz zu reinen Haustieren werden sie in der Regel somit nicht aus reiner Tierliebe gehalten, sondern müssen für die Betriebe einen wirtschaftlichen Nutzen haben. Nichtsdestotrotz haben viele der rund acht Millionen Einwohner von Niedersachsen ein großes Herz für Tiere. Neben zahllosen Züchtern und Zoofachhändlern gibt es somit auch diverse Tierheime und Tierschutzvereine in Niedersachsen, die „ausrangierten“ Tieren eine neue Perspektive geben.

Der Tierschutzbund in Niedersachsen

Die Organisation des Tierschutzes in Niedersachsen obliegt zu einem großen Teil dem Landesverband Niedersachsen des Deutschen Tierschutzvereins. In ihm sind zahlreiche Tierschutzvereine und Tierheime gemeinsam organisiert. Diese leisten aktive Tierschutzarbeit und geben zugleich gemeinsam Tieren eine Lobby in der Politik. Auch Beratungen und Öffentlichkeitsarbeit sind wesentliche Aufgaben des Tierschutzbundes in Niedersachsen, der federführend im niedersächsischen Tierschutz ist. Der Landesverband schlägt eine Brücke zwischen den Tierschutzvereinen und dem Bundesverband und fungiert zugleich als Interessenvertretung. Insbesondere in Anbetracht der schwierigen Lage, in der sich viele Tierheime in Niedersachsen befinden, ist der Landesverband immer wieder gefordert.

Tierschutzvereine in Niedersachsen

Sich einen Überblick über die Tierschutzvereine in Niedersachsen zu verschaffen, ist aufgrund ihrer hohen Zahl kaum möglich. In den meisten größeren Städten und Gemeinden gibt es eigene Tierheime, die herrenlose Tiere aufnehmen, pflegen und nach Möglichkeit wieder vermitteln. Zu nennen sind hier unter anderem die folgenden Tierheime in Niedersachsen:

Zudem engagieren sich viele private Organisationen ohne eigenes Tierheim ebenfalls im Tierschutz in Niedersachsen und arbeiten beispielsweise mit Pflegestellen und Gnadenhöfen zusammen. In familiärer Atmosphäre werden hier herrenlose Tiere aufgenommen und nach Möglichkeit auf eine Vermittlung vorbereitet.

Tiervermittlung in Niedersachsen

In den Tierheimen in Niedersachsen gestaltet sich die Tiervermittlung grundsätzlich nicht anders als in anderen Bundesländern. Das Wohlergehen der im Tierheim untergebrachten Tiere steht an erster Stelle, weshalb eine sorgfältige Auswahl der neuen Besitzer erfolgt. Als Interessent sollte man sich dessen bewusst sein und darf nicht annehmen, dass die Mitarbeiter über jeden Interessenten froh seien und diesem sofort das gewünschte Tier mitgeben. Wäre dem so, liefen die Tierheime Gefahr, innerhalb kürzester Zeit viele Tiere wieder zurückzubekommen, weil die Haltung nicht passt, die neuen Halter überfordert sind oder andere Gründe vorliegen. Dementsprechend läuft die Tiervermittlung nach einem strengeren Prozedere ab, das derartige Fälle nach Möglichkeit ausschließen soll.

All diejenigen, die vor der aufwendigeren Tiervermittlung über das Tierheim nicht zurückscheuen, sondern wissen, dass dies nur zum Besten der Tiere geschieht, fragen sich zuweilen, welche Tiere überhaupt in den Tierheimen Niedersachsens auf ein neues Zuhause warten. Grundsätzlich sind hier sämtliche Haustierarten und hin und wieder auch Nutztiere anzutreffen. Die Mehrheit machen aber Hunde, Katzen und Kleintiere aus.

Tierheime in Niedersachsen

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