Mit dem Tierschutzgesetz sowie durch das Engagement unzähliger Menschen wird der Tierschutz in Deutschland aktiv betrieben und als wichtige gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen. In Österreich ist dies ganz ähnlich, denn auch in der Alpenrepublik leben unzählige Tierschützer/innen, die sich für den Tierschutz einsetzen. Auf gesetzlicher Ebene gibt es ebenfalls entsprechende Regelungen, schließlich existiert auch in Österreich ein Tierschutzgesetz. Außerdem ist Österreich die Heimat zahlreicher Vereine und Organisationen, die die Förderung des Wohlergehens von Tieren zu ihrer zentralen Aufgabe erklärt haben. In diesem Zusammenhang ist unter anderem Tierschutz Aktiv Tirol, kurz TAT, zu nennen.

Tierschutz Aktiv Tirol – Verein gegen Massentierhaltung und Tierversuche

Im Gegensatz zu vielen anderen Tierschutzvereinen konzentriert sich Tierschutz Aktiv Tirol nicht ausschließlich der Vermittlung in Not geratener Haustiere aus dem In- und Ausland, obwohl dies natürlich eine wesentliche Aufgabe des Vereins ist. Dieser versteht sich zugleich als Arbeitskreis gegen Tierversuche, Massen- und Pelztierhaltung und schenkt somit Tieren Aufmerksamkeit, die ansonsten leicht in Vergessenheit geraten. Hier leitet Tierschutz Aktiv Tirol wichtige Aufklärungsarbeit und will ein Bewusstsein für die Lebensbedingungen in der Massentierhaltung sowie Pelztierhaltung schaffen. Gleichzeitig ist die Abschaffung jeglicher Tierversuche ein großes Anliegen, das die Tierschützer aktiv verfolgen.

Die Massentierhaltung, Tierversuche und die Pelztierhaltung sind echten Tierliebhabern ein Dorn im Auge und machen deutlich, wie sehr der Mensch die Tiere zu seinem Vorteil ausnutzt und regelrecht ausbeutet. Konsumenten haben hier allerdings weitaus mehr Macht als ihnen vielfach bewusst ist, weshalb Tierschutz Aktiv Tirol auf Aufklärungsarbeit setzt. Gleichzeitig engagiert sich der Verein aus Sistrans auch für in Not geratene Heimtiere. Diese werden zunächst im Tierheim aufgenommen und versorgt, um dann in ein schönes Zuhause vermittelt zu werden. Über den Verein Tierschutz Aktiv Tirol suchen somit stets Hunde und Katzen ein neues Zuhause.

Der Tierschutz und das Tierschutzgesetz in Österreich

Der Tierschutz ist in Österreich ein Anliegen des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz und wird somit zentral geregelt. Die einzelnen Länder müssen allerdings jeweils einen Tierschutzombudsmann benennen und tragen außerdem die Verantwortung für die Umsetzung des bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes, das am 1. Januar 2005 in Kraft trat. Österreich positionierte sich damit als Vorreiter innerhalb der EU und setzte neue Maßstäbe in Sachen Tierschutz. Zuvor war der Tierschutz aber ebenfalls geregelt, basierte allerdings auf den unterschiedlichen Landestierschutzgesetzen. Mit dem Tierschutzgesetz wurde dann ein einheitliches Gesetz auf Bundesebene erlassen, dessen Vollzug jedoch in den Händen der Länder liegt.

Zentrale Angelegenheiten des Tierschutzes werden allerdings auf Basis des bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz geregelt. Neben den Tierschutzombudsmännern der Länder gibt es noch die folgenden Institutionen, die das Ministerium im Rahmen der aktiven Tierschutzarbeit in Österreich unterstützen:

  • Vollzugsbeirat
  • Tierschutzrat
  • Tierschutzkommission

Dass der Tierschutz in Österreich sehr ernst genommen wird und auch seitens der Politik beachtet wird, lässt sich folglich nicht leugnen. Auch private Vereine, wie zum Beispiel Tierschutz Aktiv Tirol, haben einen Beitrag geleistet, wenn es darum geht, dem Tierschutz Gehör zu verschaffen. TAT beispielsweise setzt nicht nur auf die Vermittlung von Tieren, sondern auch auf Aufklärungsarbeit. Dass das Sozialministerium Österreichs ebenfalls besonderen Wert auf eine umfassende Tierschutzbildung legt, zeigt, wie wichtig dieser Aspekt ist. Tierfreunde sollten wissen, wie sie ihre Vierbeiner artgerecht halten, und im Idealfall das nächste Tierheim aufsuchen, um einem in Not geratenen Tier ein neues Zuhause zu schenken, sofern die Anschaffung eines Haustieres im Raum steht.

Die Vermittlung von Informationen rund um einen ethischen Umgang mit den Mitgeschöpfen sowie die Verhältnisse in der Nutztier- und Versuchstierhaltung dient zudem als präventiver Tierschutz. Wer gut informiert ist, kann dementsprechend handeln und als Konsument beispielsweise aktiv auf Kosmetika verzichten, deren Entwicklung mit Tierversuchen einhergeht. Der Verzicht auf echten Pelz sowie die Bereitschaft mehr Geld für Fleisch aus artgerechter Haltung auszugeben, sind weitere Resultate einer guten Tierschutzbildung. Durch ihr Verhalten können die Verbraucher Einfluss nehmen und zum Tierschutz beitragen, ohne aktiv Tierschutzpolitik betreiben zu müssen.

Der Verein Tierschutz Aktiv Tirol ist somit nur ein Beispiel für den aktiven und ambitionierten Tierschutz in Österreich. Auf gesetzlicher Ebene und auch innerhalb der Bevölkerung besteht ein hohes Verantwortungsbewusstsein für Tiere als Mitgeschöpfe des Menschen.

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