Burmakatze aus dem Tierheim oder vom Züchter
Die Burmakatze ist eine ausgesprochen menschenbezogene, verschmuste Rasse mit seidig glänzendem Fell und einem lebhaften, fast hündischen Wesen. Sie sucht ständig die Nähe ihrer Menschen und leidet, wenn sie oft und lange allein bleiben muss - ein Grund, warum manche Burmesen bei veränderten Lebensumständen im Tierheim landen.
Wer einer Burma ein Zuhause mit viel Gesellschaft bietet, findet auch im Tierschutz treue Begleiter - reinrassige Burmakatzen und Burma-Mixe warten dort auf eine zweite Chance.
Charakter & Wesen
Die Burmakatze bleibt bis ins hohe Alter verspielt und fordert viel Aufmerksamkeit. Sie ist intelligent, kommunikativ und mit einer sanfteren Stimme als ihre siamesischen Verwandten ausgestattet. Viele Burmesen apportieren, folgen ihren Menschen von Raum zu Raum und schlafen am liebsten im Bett - eine Katze, die den engen Anschluss braucht.
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Erscheinungsbild
Die Burma wirkt zierlich, ist aber überraschend schwer und muskulös - Kenner nennen sie "in Seide gewickelte Ziegelsteine". Der Kopf ist rund, die Augen groß und meist golden bis gelb. Das kurze, glanzvolle Fell liegt eng an. Ursprünglich gab es nur die braune Farbe (Sable/Zobel), heute sind viele Töne anerkannt, darunter Chocolate, Blau, Lilac, Rot, Creme und Tortie. Die europäische Burma ist etwas schlanker gebaut als die rundlichere amerikanische Linie.
Wie alt wird eine Burmakatze? Gesundheit & Lebenserwartung
Die Burmakatze erreicht meist ein Alter von 12 bis 16 Jahren. Sie gilt als robust, bringt aber einige rassetypische Anlagen mit, die man kennen sollte:
- Diabetes mellitus: Burmesen erkranken rassetypisch häufiger an Zuckerkrankheit - schlankes Gewicht beugt vor.
- Hypokaliämie: ein erblicher Kaliummangel kann zu Muskelschwäche führen; seriöse Zuchten testen darauf.
- Flat-Chested-Kitten-Syndrom: eine Brustkorbverformung, die bei Jungtieren auftreten kann.
Mit gutem Futter, Gewichtskontrolle, Zahnpflege und regelmäßiger Vorsorge lässt sich das Erkrankungsrisiko deutlich senken.
Haltung & Pflege
Das kurze Fell ist unkompliziert und braucht kaum Pflege - gelegentliches Streicheln mit einem Handschuh genügt. Anspruchsvoller ist das Gemüt: Die Burma möchte beschäftigt werden und verträgt langes Alleinsein schlecht. Für Berufstätige ist eine zweite Katze fast Pflicht. Kletter- und Spielmöglichkeiten sowie tägliche Zuwendung machen sie glücklich.
Burmakatze mit Kindern und anderen Tieren
Die gesellige Burma ist ein ideales Familientier: Mit Kindern kommt sie gut zurecht, sofern diese sie respektvoll behandeln, und auch mit anderen Katzen oder katzenfreundlichen Hunden versteht sie sich meist bestens. Wichtig ist ihr vor allem Gesellschaft - eine Burma, die stundenlang allein bleibt, wird unglücklich.
Für wen ist die Burmakatze geeignet?
- Familientauglichhoch
- Anfängertauglichhoch
- Platzbedarfmittel
- Pflegeaufwandgering
- Nähebedürfnissehr hoch
- Wohnungshaltunggut geeignet
Kurz gesagt: Die Burmakatze ist eine wunderbare, verschmuste Familienkatze für Menschen, die viel zu Hause sind - für Vielbeschäftigte, die tagsüber außer Haus sind, sollte es mindestens ein Katzenpaar sein.
Spricht für die Burmakatze
- ausgesprochen anhänglich und verschmust
- bleibt bis ins Alter verspielt
- pflegeleichtes, seidiges Fell
- gut mit Kindern und anderen Tieren
Sollte man bedenken
- braucht viel Gesellschaft, ungern allein
- für Berufstätige nur im Doppelpack
- rassetypische Neigung zu Diabetes
- fordert aktiv Aufmerksamkeit ein
Was kostet eine Burmakatze?
Die Anschaffung unterscheidet sich je nach Herkunft deutlich:
| Herkunft | Kosten | Inklusive |
|---|---|---|
| Tierheim / Tierschutz | ca. 100-200 Euro Schutzgebühr | meist kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt |
| Kätzchen vom Züchter | ca. 800-1.200 Euro | seriöse Zucht mit Papieren, Impfungen und Gesundheitschecks |
Tipp aus der Redaktion
Wer tagsüber arbeitet, sollte eine Burma nie einzeln halten. Zwei Katzen beschäftigen sich gegenseitig - für die gesellige Burmakatze ist das kein Luxus, sondern die artgerechte Lösung.
Eine Burmakatze aus dem Tierheim adoptieren
Auch reinrassige Burmesen und ihre Mixe suchen über Tierheime und den Tierschutz ein neues Zuhause. Ein Besuch lohnt sich - und rettet ein Katzenleben.
Tierheim in der Nähe findenHäufige Fragen zum Burmakatze
Eine Burmakatze wird in der Regel 12 bis 16 Jahre alt, mit guter Pflege und Vorsorge oft auch älter.
Die Burma ist mittelgroß und wiegt zwischen 3,5 und 6 Kilogramm. Sie wirkt zierlich, ist durch ihren muskulösen Körper aber überraschend schwer.
Im Tierheim fällt meist eine Schutzgebühr von etwa 100 bis 200 Euro an. Beim seriösen Züchter kostet ein Kätzchen ungefähr 800 bis 1.200 Euro.
Die Burma wurde über Generationen auf ein menschenbezogenes Wesen selektiert. Sie sucht ständig Kontakt, folgt ihren Menschen und gilt als eine der verschmustesten Katzenrassen überhaupt.
Ursprünglich gab es nur die braune Farbe (Sable/Zobel). Heute sind viele Töne anerkannt, darunter Chocolate, Blau, Lilac, Rot, Creme und Tortie.
Alle Katzenrassen im Überblick
Einen Burmakatze aus dem Tierheim adoptieren
Auch reinrassige Tiere wie der Burmakatze landen immer wieder im Tierheim - etwa nach einem Umzug, einer Trennung oder Überforderung. Wer adoptiert, zahlt statt hoher Zuchtpreise nur eine Schutzgebühr und gibt einem Tier in Not ein Zuhause. Die Tierheime beraten ehrlich, ob ein Burmakatze zu Ihrem Alltag passt.
Tierheime und Tierschutzvereine mit Vermittlungstieren - nach Bundesland und Ort.