Perserkatze aus dem Tierheim

Die Perserkatze gehört zu den beliebtesten Katzenrassen weltweit und ist zugleich eine der ältesten Rassekatzen. Dementsprechend sind Perserkatzen in vielen Katzenhaushalten weltweit anzutreffen. All diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich eine Katze anzuschaffen und sich daher erst einmal mit den verschiedenen Katzenrassen beschäftigen, sollten sich auch mit der Perserkatze befassen, die über eine riesige Fangemeinde verfügt. Optisch und auch charakterlich weisen diese Katzen einige Eigenheiten auf, die man als künftiger Halter einer oder mehrerer Perserkatzen unbedingt kennen sollte. Im Zuge der Recherche kann es sinnvoll sein, mit verschiedenen Züchtern in Kontakt zu treten und sich dort über Perserkatzen zu informieren. Zuweilen ergibt sich hier auch die Gelegenheit, Perserkatzen live zu erleben und die Rasse so bei einem Besuch beim Katzenzüchter näher kennenzulernen. Ansonsten macht es auch Sinn, sich mit örtlichen und/oder spezialisierten Tierschutzvereinen in Verbindung zu setzen und nach zu vermittelnden Perserkatzen zu erkundigen.

Das äußere Erscheinungsbild der Perserkatze

Das hervorstechende Merkmal der Perserkatze ist ihre besondere Optik. Als Langhaarkatze verfügt sie über ein üppiges Fell, das einen gewissen Pflegeaufwand erfordert. Menschen, die sich für eine Perserkatze entscheiden, sollten diese also täglich bürsten und ihr eine regelmäßige Fellpflege zuteilwerden lassen. Auf diese Art und Weise können Knötchen und Verfilzungen vermieden werden. Eine weitere Besonderheit der Perserkatze, die ihr äußerliches Erscheinungsbild maßgeblich prägt, ist ihre kurze Nase. Diese sorgt für das sogenannte Kindchenschema, das auf viele Menschen besonders ansprechend wirkt. Allerdings kann eine zu kurze Nase zu gesundheitlichen Problemen führen, weshalb die Zucht der Perserkatze zuweilen kritisch gesehen wird. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass nur mit gesunden und frei atmenden Tieren gezüchtet wird.

Das Wesen der Perserkatze

Die Optik ist eine Sache, doch entscheidend dafür, ob man mit der Perserkatze die richtige Wahl trifft, ist das Wesen dieser Rassekatze. Natürlich hat auch jede Perserkatze ihren eigenen Charakter, doch dem allgemeinen Rassestandard entsprechend zeichnet sich die Perserkatze durch ein ruhiges, zurückhaltendes, anpassungsfähiges und menschenbezogenes Wesen aus. Gleichzeitig ist das Temperament eher mäßig, so dass die meisten Perserkatzen keinen ausgeprägten Freiheitsdrang zeigen, was sie zu idealen Wohnungskatzen macht.

Die richtige Ausstattung für Perserkatzen

Menschen, die sich eine oder mehrere Perserkatzen ins Haus holen, sollten bedenken, dass ein Katzenhaushalt gewisse Kriterien erfüllen sollte. Katzen sind zwar domestizierte Haustiere, haben aber dennoch besondere Bedürfnisse, denen der Halter gerecht werden muss. Näpfe, Kratzmöbel, eine Katzentoilette sowie eine Transportbox dürfen demnach auf keinen Fall fehlen. Zudem freut sich der Stubentiger auch über ein kuscheliges Körbchen und etwas Spielzeug. Katzenfutter und Katzenstreu sollten zudem ebenfalls stets vorhanden sein, schließlich verbrauchen sie sich beständig.

Im Gegensatz zu anderen Katzenrassen zeichnen sich Perserkatzen eher durch ein gemäßigtes Temperament aus und kommen in der Regel gut ohne Freigang zurecht. Dass eine reine Wohnungskatze besondere Zuwendung bedarf, steht allerdings außer Frage. Ein gesicherter Balkon oder auch ein schöner Fensterplatz wird gerne angenommen und ist eine echte Bereicherung für das Leben einer Wohnungskatze.

Perserkatzen aus dem Tierheim adoptieren

Holt man sich eine Perserkatze vom Züchter, kann man die Entwicklung des Kittens nicht nur hautnah miterleben, sondern auch beeinflussen. So hat man es zu einem nicht unwesentlichen Teil selbst in der Hand, ob die heranwachsende Katze zum Freigänger oder eine reine Wohnungskatze wird. Bei einem älteren Tier steht dies dahingegen schon fest, wobei Perserkatzen eher nicht die typischen Freigänger sind. Katzenfreunde sollten sich bewusst machen, dass es nicht nur niedliche Katzenbabys gibt und diese ohnehin schnell heranwachsen. In Anbetracht der Tatsache, dass jedes Jahr Tausende Katzen im Tierheim landen, weil sie nicht artgerecht gehalten oder vernachlässigt wurden oder weil ihr Besitzer schwer erkrankt oder verstorben ist, sollten auch Fans der Perserkatze ihre Augen nicht von dem Leid der in Not geratenen Stubentiger verschließen. Rassekatzen findet man durchaus ebenfalls im Tierheim, so dass man auch eine Perserkatze aus dem Tierheim adoptieren kann. Dabei sollte man besonders geduldig, behutsam und einfühlsam vorgehen, schließlich brauchen Perserkatzen aus dem Tierheim oftmals mehr Zeit, Vertrauen zu fassen und mit dem neuen Umfeld und den neuen Menschen zurechtzukommen. Grundsätzlich sollte man hier aber nicht von der allgemeinen Rassebeschreibung auf den Charakter aller Perserkatzen schließen. Im Tierheim können die Pfleger Auskunft über die jeweilige Katzenpersönlichkeit geben und informieren, welche Kriterien das neue Zuhause erfüllen sollte.

  1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 5 Sterne 5 Sterne
 Bewertung dieser Seite: von 5 ( Bewertungen)